A
| A Kennung | Reifenkennzeichnung speziell für BMW-Modelle. |
| A/T (All Terrain) | Universalreifen für Offroad und 4x4 Fahrzeuge, 50% Gelände, 50% Straße |
| ABE | ABE heißt die Allgemeine Betriebserlaubnis. Sie gilt für das Fahrzeugmodell oder auch ein Zubehörteil. Achtung: Benutzt man nicht freigegebene Räder oder auch Reifen, so erlischt mit einer Betriebserlaubnis auch die Zulassung des Fahrzeugs – einschließlich dem Versicherungsschutz! |
| Abriebsbild | Das Abriebsbild des Reifens gibt einem Fachmann wichtige Informationen auf weniger optimale Einstellungen oder Schäden am Fahrwerk (so zum Beispiel die Achsgeometrie, Stoßdämpferdefekt etc.). Darum sollte man die Reifen in regelmäßigen Abständen von einem guten Fachbetrieb überprüfen lassen (etwa. alle 10.000 -15.000 km). |
| Achsposition | Die Position der Achsen zeigt einem Fachmann, wo ein Reifen genutzt wurde. Das ist interessant, denn der Reifen muss auf einer Lenkachse andere Kräfte übermitteln als auf einer Antriebsachse. Hierbei ist außerdem auch die Antriebsart zu beachten. Egal welche Antriebsart gilt jedoch: Die besseren Reifen müssen auf die Hinterachse montiert werden (siehe auch "der Räderwechsel")! |
| Airpumping | Airpumping heißt der Fachbegriff für den Vorgang, der beim Abrollen eines Reifens geschieht. Das Gewicht des Fahrzeugs presst einen Reifen mit sehr großem Druck auf eine Fahrbahn, dadurch wird beim Abrollen die Luft mit sehr hoher Geschwindigkeit aus einem Profilkanälen gepresst. Bei einer sehr hohen Geschwindigkeit entstehen so Pfeif- oder Zischgeräusche, die sich aber durch die Variation der Profilanordnung verringern lassen. |
| Alpin | Alpin heißt die Bezeichnung für die Michelin Reifen mit sehr wirksamem “Winter-Biss”. Diese Reifen wurden für den Einsatz in besonders schneereichen Gegenden hergestellt. Wichtig ist hierbei die patentierte Lamellentechnike: Y-Lamellen für den Alpin sowie Z-Lamellen des Pilot Alpin. Jene Lamellen sorgen für eine sehr gute Haftung auf Schnee sowie auf rutschiger Fahrbahn. Wenn ein Alpin zu 1/3 abgefahren worden ist, verdoppelt sich die Zahl der wirksamen Lamellen, der Winter-Biss verstärkt sich also noch einmal. Z-Lamelle des Pilot Alpin bringen einen "Abstützeffekt", auf diese Weise wird dafür gesorgt das hervorragende Kraftübertragung sowie sicheres Fahrverhalten besonders bei hohen Geschwindigkeiten gewährleistet wird. Zusätzliche Neuentwicklungen: eine BDS-Lamelle sowie die VTS-Lamelle für Winterreifen mit Hochleistungsansprüchen. Sie kombinieren mehrere Vorteile: besondere Haftung auf Schnee sowie auf Eis, optimales Brems- als auch Beschleunigungsverhalten, besonders gutes Handling auf trockener als auch nasser Fahrbahn. |
| Alterung | Alterung des Gummis ist ein natürlicher Prozess, hierbei verändert sich die Elastizität und Haftfähigkeit nur geringfügig. Dieser Prozess geht sehr langsam von statten und kann durch individuelle Alterungsschutzmittel im Reifen noch weiter verzögert werden. Jedoch sollte man einen Reservereifen, der über 6 Jahre alt ist, nicht zusammen mit den komplett neuen Reifen fahren! Für Standfahrzeuge wie zum Beispiel Anhänger oder auch Wohnwagen gelten jedoch andere Gesetze, weilReifen, die unter Druck beziehungsweise einer ständigen Belastung nicht ständig bewegt werden, recht schnell altern. Somit sollten Reifen nach einer längerer Standzeit auf ihre Funktionstauglichkeit geprüft werden sowie nach 6, aber spätestens nach 8 Jahren erneuert werden. Für die Anhänger, welche eine 100 km/h-Zulassung haben, erlaubt der Gesetzgeber nur Reifen, die nicht älter wie 6 Jahre sind. |
| Aquaplaning | Als Aquaplaning bezeichnet man das Aufschwimmen eines Reifens auf der Wasserschicht. Jener Effekt tritt abhängig von der Geschwindigkeit, der Wasserhöhe, der Profiltiefe sowie -aufbau, dem Luftdruck sowie der Radlast ein. Ein Fahrzeug kann so keine Lenk- oder auch Bremskräfte übertragen. Besonderer Hinweis: Bei Aquaplaning sollten Sie das Lenkrad in der jeweiligen Position stehen lassen. Auch bei seitlichem Abdriften sollten Sie nur leicht gegenlenken! |
| ASR | ASR ist eine Abkürzung für Antriebs-Schlupf-Regelung, die elektronische Steuerung, welche dafür sorgt, daß bei einem Beschleunigen nur die Motorkraft an die Antriebsräder geleitet wird, welche diese auch vertragen können. Hierdurch wird ein Durchdrehen der Räder auf recht glatter Fahrbahn unterbunden. |
| Auswuchten | Das Auswuchten– so nennt man ein Ausgleichen von statischen oder auch dynamischen Unwuchten an dem Rad-Reifen-System, welche durch ungleiche Massenverteilung hervorgerufen werden und Vibrationen verursachen. Auf das Auswuchten kann nicht verzichtet werden, um einen ungleichen Verschleiß am Reifen sowie Schäden an der Radaufhängung zu verhindern und den Fahrkomfort zu garantieren. (siehe auch Feinwuchten) |