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| ECE 30 | ECE 30 heißt eine europäische Richtlinie, welche auf dem Reifen mittels einer "E-Nr." dokumentiert ist. Die E-Nr. ist für alle Reifenausführung individuell und sagt aus, dass der betreffende Reifen die Prüfkriterien ECE 30 erfüllt hat. Seit dem 01.10.1998 dürfen deutschlandweit Reifen, die nach jenem Datum hergestellt wurden, nur noch mit einer E-Nr. in den Verkauf gebracht werden. Die ECE 30 bewahrt den Verbraucher unter anderem vor groben Sicherheitsmängeln, die beispielsweise bei Billigimporten der Fall sein können. |
| Einfahren von Neureifen | Alle neuen Reifen sollten die 1. 200 – 300 km mit mittlerer Geschwindigkeit gefahren werden, um ihre Laufflächenoberfläche anzurauen. Hierfür gibt es mehrere Gründe: 1.) Die Reifen werden in den Heizformen vulkanisiert, die mit einer hoher Genauigkeit hergestellt wurden (1/100 mm) und demzufolge glatt sind. 2.) In einer Form sind nicht nur alle Details eines Profilmusters mit vielen Lamellen enthalten, auch die ganze Beschriftung und viele Entlüftungsbohrungen, die den Reifen bei einem Entformen zurückhalten. 3.) Eine Entnahme eines Reifens aus der Heizform funktioniert nur dann problemlos und ohne Deformation, wenn ein Reifen nicht in seiner Form kleben bleibt. Hierzu werden die Reifen auf der äußeren Seite mit einem Trennmittel eingesprüht. Jenes Trennmittel gilt es, bei einem Einfahrvorgang von der Lauffläche abzufahren sowie diese anzurauen. Hierbei sollten scharfe Kurvenfahrt sowie extreme Bremsmanöver verhindert werden. Nur nach einem Einfahrvorgang kann ein neuer Reifen die vorgesehene Leistung bringen und sein ganzes Haftungsvermögen entfalten. So erklärt sich auch, dass ein Winterreifen vor dem 1. Schneefall montiert werden sollte, um so seine Laufflächenoberfläche anzurauen. Wenn auf neue Breitreifen umgerüstet wurde, ist ein verhaltenes Einfahren sehr wichtig, weil man sich auf das geänderte Fahrverhalten einstellen muss. |
| Einpresstiefe (ET) | Mit Einpresstiefe (ET / bei manchen Felgenherstellern auch "IS") wird der Abstand zwischen der Felgenmitte (gemessen zwischen den Felgenhörnern) und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, gemessen in Millimetern. Bei einer Einpresstiefe von 0 ist der Mittelpunkt der Reifenlauffläche symmetrisch zur Befestigungsebene der Felge an der Radnabe. Eine positive Einpreßtiefe (z.B. ET+40) besagt, daß die Felge weiter nach innen (also in Richtung Fahrzeugmitte) baut. Durch die Einpresstiefe kann die Spurweite eines Autos verändert werden(bei gleichen Felgen). Eine geränderte Einpresstiefe der Felge führt aber auch zu einer veränderung der Vorderachs- Lenkgeometrie. Unbedenklich hierbei sind kleine Abweichungen, in der Regel gibt der Fahrzeughersteller einen Spielraum für die ET vor. |
| Elektronische Reifen | "Elektronische Reifen" - das Denkmodell für eine Reifentechnik von morgen. Die Vision ist hierbei: Im Reifen integrierte Sensoren sollen die Fahrbedingungen registrieren und die Reifen eines Fahrzeugs automatisch auf die vorherrschende Situation einstellen. |
| EMT (Yokohama) | Run Flat (Luftsensorfelgen) |
| EMT / ROF (Goodyear) | Run Flat (Luftsensorfelgen) |
| Energy | Energy – so lautet eine Markenbezeichnung für die Energiespar-Reifen der Firma MICHELIN. Ihre Gummimischungen vermindern den Rollwiderstand und helfen so, den Verbrauch an Treibstoff zu senken. Trotz dieser tollen Eigenschaften sind Energy-Reifen in den anderen Leistungsanforderungen gleich gut oder auch überlegen. |
| ESP | ESP, ein Elektronisches Stabilisierungs-Programm, wird von manchen Herstellern der Fahrzeuge auch anders benannt. Es ist durch einen "Elchtest" bekannt geworden. Jenes System greift in den kritischen Fahrsituationen ein und verhilft dem Fahrer durch sein gezielt dosiertes Bremsen sowie die Beeinflussung des Motordrehmoments, sein Fahrzeug bei Kurvenfahrten besser unter Kontrolle zu haben. |
| eufori@ / PAX (Pirelli) | Run Flat (Luftsensorfelgen) |