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RäderwechselDie Räderwechsel von vorn nach hinten sowie umgekehrt sind sinnvoll und werden nach etwa 10.000 bis 15.000 km gemacht. Durch den Räderwechsel werden die Reifen gleichmäßiger abgefahren. Sie können später komplett ausgetauscht werden. Sollte man nur 2 neue Reifen benötigen, dann müssen diese “besseren” Reifen auf die Hinterachse montiert werden, unabhängig von einer Antriebsart. Denn eine Haftung der benutzten Reifen auf der Hinterachse ist Entscheidend für die Führung des Fahrzeugs besonders in den Kurven.
RadialreifenDie Radialreifen wurden im Jahre 1948 von Michelin eingeführt. Das Prinzip beruht auf einer Trennung der Funktionen des Reifenunterbaus - radial angeordnete Karkasslagen für ein besseres Einfedern sowie stabilisierende Gürtellagen. Dies brachte eine Steigerung der Reifenleistung bei allen wichtigen Anforderungen.

Im Gegensatz zu den zu Beginn des Automobils gängigen Diagonalreifen mit einigen schräg überkreuzten Karkasslagen funktionierten schon die 1. Radialreifen mehr wie doppelt so lange. Auch bei Nässe-Grip, der Fahrpräzision, der Kurvenhaftung sowie dem Komfort ergaben sich große Verbesserungen.
RB Schwarze Schrift
ReifenbezeichnungDer Reifenquerschnitt

195 = Reifenbreite in Millimetern.
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Das Verhältnis zwischen Reifenhöhe und der Reifenbreite

65 = das Verhältnis zwischen der Höhe und der Breite eines Reifenquerschnitts in %.
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Die Bauart vom Reifen

R = "Radial", die jetzt übliche Bauart mit den radial angeordneten Karkassenfäden, sie dienen zum Innenaufbau des Reifens.
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Der Durchmesser der Felgen

15 = Felgendurchmesser, (oft) in Zoll angegeben. Die üblichen Maße reichen von 10 Zoll bis hin zu 20 Zoll.
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Die Tragfähigkeit der Reifen

91 = Tragfähigkeitsindex, eine Kennzahl für die jeweilige Belastbarkeit eines Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck.
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Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit

H = ist der Kennbuchstabe, der die erlaubte Höchstgeschwindigkeit eines Reifens angibt.
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Mit oder auch ohne Schlauch?

TL = "Tubeless", somit schlauchlos. Reifen für PKWs sind heute im Allgemeinen schlauchlos.
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Das Datum der Herstellung (Herstellungsdatum)

Die DOT-Nummer gibt an welches Alter der Reifen hat. Wichtig sind die letzten 3 Ziffern: Steht hier zum Beispiel "329" und ist rechts daneben ein Dreieck abgebildet, ist der Gummi in der 32. Kalenderwoche von 1999 hergestellt worden. Ein Dreieck sagt aus, dass ein Reifen aus den 90er Jahren ist. Seit Beginn 2000 besagt eine 4-stellige Folge der Ziffern das Alter eines Reifens. Beispielsweise bedeutet "3200", dass ein Reifen in der 32. Kalenderwoche von 2000 gefertigt wurde. Im folgenden Jahr würde diese Kombination "3203" lauten.
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Ein Hinweis auf die Tauglichkeit im Winter

Achtung: Bei einem aufgezogenen Winterreifen muss unbedingt am Armaturenbrett der Aufkleber angebracht sein, der aussagt, dass M & S-Reifen für eine entsprechende Höchstgeschwindigkeit angebracht wurden. Wenn beispielsweise bei einer Kontrolle der Polizei dieser Aufkleber nicht zu finden ist, ist ein Bußgeld über 5 Euro fällig! Wenn auch die auf dem Aufkleber ausgewiesene Geschwindigkeit überschritten wurde, sind 25 Euro fällig. Dies gilt auch, wenn es zum Beispiel auf einer Autobahn gar keine Begrenzung der Geschwindigkeit gibt!
ReifenpositionDie Reifen laufen sich auch auf ihrer Position am Fahrzeug ein. Es ist sinnvoll die Position beim saisonalen Wechsel (Sommerreifen – Winterreifen) zu markieren. Einen möglichst gleichmäßigen Verschleiß bekommen Sie, indem Sie die Räder durchwechselt, also beispielsweise Vorne mit Hinten austauschen. Achten Sie hierbei auf Profile, die an eine bestimmte Laufrichtung gebunden sind, das heißt Räder dürfen nur Links oder auch nur Rechts verwendet werden. Wenn Sie zweifeln sollten Sie die besseren Reifen auf der Hinterachse montieren.
ReifenrecyclingDas Recycling der Reifen, also die Wiedergewinnung von Gummi ist heute noch Zukunftsmusik, jedoch schon Gegenstand der Forschung. Zur Zeit führt man die alten Reifen der Energiegewinnung zu. Man nutzt sie zerkleinert als Gummigranulat beispielsweise für Wulstbänder, Sportböden, Parkbänke sowie für Flüsterasphalt.
Reinforced (RF)Reinforced (RF) = eine erhöhte Traglast
Reinforced ist eine weitere Bezeichnung für die PKW-Reifen, die speziellverstärkt worden sind. Dadurch können sie bei einem höheren Luftdruck weitaus höheren Lasten stand halten und sind außerdem gegen mechanische Verletzungen sehr gut geschützt.
ReserveradEin Reserverad liegt meist im Dornröschenschlaf. Im Ernstfall hat ein Ersatzreifen jedoch oft nicht genügend Luft. Ein anderes oft erkennbares Problem: Die Radmuttern von Aluräder passen nicht auf ein übliches Stahlrad! Tipp: Das Reserverad in den regelmäßigen Reifenwechsel mit einbeziehen. Dies gilt nicht für Noträder. Besonders wichtig ist auch: Den Luftdruck zu prüfen nicht vergessen!
RF (Reinforced)Reinforced (RF) = eine erhöhte Traglast
Reinforced ist eine weitere Bezeichnung für die PKW-Reifen, die speziellverstärkt worden sind. Dadurch können sie bei einem höheren Luftdruck weitaus höheren Lasten stand halten und sind außerdem gegen mechanische Verletzungen sehr gut geschützt.
RFT (Bridgestone)Run Flat (Luftsensorfelgen)
RollwiderstandEinen Rollwiderstand nennt man auch jene Kraft, die der rollende Reifen einem Vortrieb entgegensetzt. Jener Widerstand entsteht besonders durch die "Walkarbeit" eines Reifens, das heißt durch die Verformung beim Durchlaufen einer Bodenaufstandsfläche. Bis ungefähr 100 km/h ist ein Rollwiderstand größer wie der Widerstand der Luft des Fahrzeugs! Darum werden "Grüne Reifen" wichtiger.
Dieser innovative Pneu verringert den Rollwiderstand um etwa 30%, was zu einer Verminderung des Treibstoffverbrauchs führt und eine dementsprechende Umweltentlastung nach sich zieht.
ROWLRaised Outline White Letters, weiße Konturschrift
RPBeine Abkürzung für Rim Protection Bar, dem speziellen Felgenschutzsystem von YOKOHAMA. Es befindet sich ein Gummiwulst an der Reifen-Seitenwand, der unmittelbar vor dem Felgenrand platziert ist. Somit können Schäden an den Felgen verhindert werden.
RSWBezeichnung für die weichere Rennmischung eines Reifens
Run FlatRun Flat = Luftsensorfelgen

Reifen mit Notlauf-Eigenschaften erlauben das Weiterfahren auch bei totalem Luftverlust.

Eine Kennzeichnung der Reifen kann je nach dem Hersteller abweichen:

RFT (Bridgestone)
DSST / ROF (Dunlop)
EMT / ROF (Goodyear)
ZP / PAX (Michelin)
SSR / CSR (Continental)
eufori@ / PAX (Pirelli)
EMT (Yokohama)
XRP (Kumho)
RunderneuerteRunderneuerte Reifen sind besonders ökologisch interessant, da nach dem "ersten Reifenleben" etwa 3/4 der verwendeten Rohstoffe wieder benutzt werden können.

Auf jene wird ein neuer Laufstreifen aufgebracht, wobei ein Reifen ein "neues" Profil bekommt. Vor allem bei größeren Reifen, beispielsweise bei Lkw, ist ein Einsatz von runderneuerten Reifen sehr sinnvoll und besonders wirtschaftlich.
RundlaufpräzisionDie Rundlaufpräzision eines Reifens kann man fühlen sowie auch messen. Jedoch spüren eine Vielzahl der Autofahrer einen Unterschied erst, wenn sie das Auto rundum neu bereifen. (Siehe auch "Uniformity")!