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| S/T (Street-Terrain) | Reifen für Offroadfahrzeuge mit sehr geringer Geländetauglichkeit, reiner Strassenreifen. |
| Sägezahn | Einen Sägezahn nennen die Reifentechniker den Abrieb an den Querkanten eines Profilblocks in Laufrichtung eines Reifens. Später verursachen Sägezähne meist lästige Vibrationen sowie Laufgeräusche. Dies kann vermieden werden, wenn man zwischen der Vorder- und Hinterachse beizeiten wechselt. In besonders hartnäckigen Fällen muß man allerdings einen Reifenfachmann um Rat bitten. |
| Schäden | Durch offene Verletzungen des Gummis eines Reifens dringt Feuchtigkeit zum Teil bis zu dem Reifenunterbau vor und führt hier zu Korrosion als auch zur Schwächung der Stahldrähte des Gürtels. Hierdurch kommt es oft zu Ablösungen der Lauffläche. Darum müssen die Reifen in regelmäßigen Abständen auf eingedrungene Fremdkörper, Beulen oder Risse untersucht werden. Kaputte Reifen sollten sofort ersetzt werden. Achtung: Ein starkes Anprallen gegen einen Bordsteine ist sehr gefährlich, weil es zu versteckten Reifenschäden kommen kann, die sich später bemerkbar machen. Darum Bordsteinkanten nur sehr langsam und nach Möglichkeit im rechten Winkel überrollen, die Reifen nicht an eine Bordsteinkante quetschen sowie nicht auf nur teilweise auf der Aufstandsfläche abstellen. |
| Schlupf | Der Schlupf ist ein Unterschied zwischen einem geometrischen Radumfang und einer tatsächlich überwundenen Strecke bei der Radumdrehung. 100% Schlupf gibt es, wenn ein Rad durchdreht oder auch blockieren. Je größer die Antriebs- oder auch die Bremskräfte sind, um so größer ist der Schlupf. Ein kleines Maß an Schlupf ist immer vorhanden – dadurch auch der Reifenverschleiß! |
| Schulterabrieb | Der einseitige Schulterabrieb ist vor allem dann gegeben, wenn eine Position des Rades zur Fahrbahn nicht gut ist. In diesem Fall sollte man die Spur beziehungsweise den Sturz überprüfen. Schulterabrieb auf beiden Seiten führt meist auf Unterluftdruck oder Überlast zurück. Wenn Sie sportlich und mit hohem Landstraßenanteil fahren, sind Sie von erhöhtem Abrieb der Reifen auf den Außenschultern betroffen, und das auch dann, wenn die Einstellung der Achsen korrekt ist. Dann empfiehlt es sich, einen Reifen auf einer Felge zu drehen sowie von rechts nach links auszutauschen. Eine Ausnahme: die laufrichtungsgebundenen Profile! |
| Silikat | Das Silikat ist ein häufig verwendeter Füllstoff für Kautschukmischungen (chemisch als Kieselsäure bekannt). Mit Silikat können Sie den Nässe-Grip von Reifen verbessern sowie den Rollwiderstand senken. |
| Slicks | Slicks – nennt man profillose Rennsport-Reifen mit besonders haftfähiger Laufflächenmischung. Bei Nässe kann man mit Slicks schnell in brenzlige Situationen, dann werden meist profilierte Regenreifen aufgezogen. Im Alltag sind Slicks darum nicht geeignet. Sie halten auch sehr selten länger als etwa 1.000 km. |
| Speed-Index (Geschwindigkeit) | Speed-Index ist ein Symbol für Geschwindigkeit, der Buchstabe am Ende einer Größenbezeichnung, gibt über die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens Auskunft. z.B. 195/65 R15 91 H Die gängisten Speed-Index sind: S = bis 180 km/h T = bis 190 km/h H = bis 210 km/h V = bis 240 km/h W = bis 270 km/h Y = bis 300 km/h ZR = über 240 km/h Außerdem gibt es noch: B = bis 50 km/h C = bis 60 km/h D = bis 65 km/h E = bis 70 km/h F = bis 80 km/h G = bis 90 km/h J = bis 100 km/h L = bis 120 km/h M = bis 130 km/h N = bis 140 km/h P = bis 150 km/h Q = bis 160 km/h R = bis 170 km/h VR = > 210 km/h |
| SSR / CSR (Continental) | Run Flat (Luftsensorfelgen) |
| SUV | Sport Utility Vehicle |
| SW / SWW / WW | Weisswand |