| FSL / MFS / RPB | Felgenschutzleiste. Es befindet sich ein Gummiwulst an der Reifen-Seitenwand, der unmittelbar vor dem Felgenrand platziert ist. Somit können Schäden an den Felgen verhindert werden. |
| MO / A-MO | Mercedes-Modelle |
| ZP / PAX (Michelin) | Run Flat (Luftsensorfelgen) |
| XRP (Kumho) | Run Flat (Luftsensorfelgen) |
| BDS-Lamelle | Die BDS*-Lamelle ist ein einzigartiges Lamellensystem von der Firma Michelin (*Bi-Direktionales-System). Es bezeichnet eine in 2 Richtungen orientierte, selbstsperrende Lamelle. Die enorme Steifigkeit gewährleistet eine bessere Bremsung und Beschleunigen und verbessert das Handling auf einer trockenen und auf nasser Fahrbahn. BDS-Lamellen werden bei einem neuen Michelin Alpin sowie auch beim neuen Pilot Alpin in H benutzt. |
| Bremsassistent | Ein Bremsassistent unterstützt den Fahrer bei der Notbremsung. Der Hintergrund hierfür ist die Tatsache, dass meistens die Autofahrer in den kritischen Situationen nicht stark genug bremsen. Die Funktion: Ein Sensor erfasst das plötzliche Zurückgehen vom Gas sowie das schnelle Niedertreten eines Bremspedals, ein Magnetventil belüftet in kurzer Zeit den Bremskraftverstärker, welcher dann den ganzen Bremsdruck aufbaut. Ein Bremsassistent verkürzt einen Bremsweg aus 100 km/h um etwa 45 %. |
| Bremsplatten | Die Bremsplatten können durch Blockierbremsung entstehen. Bei hoher Ausgangsgeschwindigkeit "radieren" Reifen hierbei so heftig über die Straße, dass sie unter großer Hitzeentwicklung abgeschliffen werden. In aller Regel “schlagen” die Reifen später so stark, dass sie ausgewechselt werden müssen. |
| Fabrikatsbindung | Fabrikatsbindung bedeutet: Ein Hersteller eines Fahrzeugs erlaubt für ein Modell nur bestimmte Reifenfabrikate. Besonders schnelle Fahrzeuge brauchen W- oder ZR- Reifen. Die Fabrikate und die Reifentypen, die durch den Hersteller zugelassen wurden, werden im Kfz-Schein aufgeführt oder bei einer späteren Umrüstung im Rädergutachten benannt. Seit Beginn des Jahres 2000 ist die Bindung an ein Reifenfabrikat für PKW-Reifen aufgehoben. Egal welcher Eintrag in den Papieren vorgenommen wurde, jedes Reifenfabrikat ist zulässig. Eine Ausnahme: reine ZR-Reifen. Für diese ist die Freigabe eines Herstellers sowie ein Eintrag in den Papieren erforderlich. |
| Herstellungsdatum (DOT) | siehe Produktionsdatum |
| Matchen | Matchen ist ein spezielles Reifenmontage-Verfahren, das zu einem optimalen Rundlauf eines Reifens beiträgt. Hierbei werden die Rundlaufabweichungen eines Rades und der Reifen so kombiniert, dass sie sich gegeneinander weitest gehend neutralisieren. Das Matchen wird vor einem eigentlichen Auswuchten gemacht! |
| Mischbereifung | Mischbereifung sollte man vermeiden. Verschiedene Reifentypen auf der Vorder- und der Hinterachse können das Fahrverhalten sehr negativ beeinflussen. Besonders Winterreifen sollten "rundum" montiert werden. |
| VTS-Lamelle | Die VTS-Lamelle steht für Variable Thickness Sipe. Sie bezeichnet das Lamellensystem für Hochleistungsreifen bis zu 240 km/h. VTS-Lamellen werden meist beim neuen Pilot Alpin in V benutzt. |
| M+S | - zusätzliche Kennzeichnung der Allwetter- sowie Winterreifen. |
| Umrüstung | Wie findet man die richtige Reifengröße für ein Fahrzeug? Die erlaubte Reifengrößen findet man im Fahrzeugschein oder dem Brief unter Punkt 20 bis 23. Außerdem können unter dem Punkt 33 weitere Reifengrößen als auch spezielle Empfehlungen gegeben werden. Was sollten Sie bei einer Umrüstung beachten ? Sollte die erwogene Reifengröße im Fahrzeugschein oder dem Brief erwähnt sein, können Sie diesen Reifen problemlos fahren, wenn die Betriebskennung gleich oder auch höherwertig ist. Ist dies nicht der Fall, dürfen Reifengrößen sowie Felgen nur nach einer Ausstellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Reifenherstellers beziehungsweise einer technischen Prüfstelle und einer daraufhin ausgestellten Anbaugenehmigung benutzt werden. In diesem Fall sind bei einer Reifenzuordnung die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges als auch die Auflagen sowie Hinweise einer technischen Prüfstelle, des Fahrzeug-, Rad- als auch des Reifenherstelllers zu beachten. |
| Produktionsdatum (DOT) | Ein Herstellungsdatum des Reifens kann man an der Identifizierungsnummer auf der Reifenflanke ersehen. Die letzten 3 Ziffern stehen für eine Kalenderwoche sowie für das Jahr, beispielsweise 049 = 4. Woche 1999. Ein Dreieck, das sich hinter der letzten Ziffer befindet zeigt an, dass ein Reifen aus den 90ern stammt. Seit 2000 ist diese DOT-Nummer vierstellig, beispielsweise 4200. Die 1. 2 Ziffern geben die Woche der Produktion an, hierbei die Woche 42. Die 2 letzten Ziffern (00) geben das Baujahr an. |
| DOT (Produktionsdatum) | siehe Produktionsdatum |
| Innenseele | Als Innenseele wird die Gummischicht bezeichnet, die im Inneren eines schlauchlosen Reifens für die luftdichte Abdichtung des Innenraums sorgt. |
| Intermediates | Aus dem Motorsport: Eine Bezeichnung für Rennreifen für den besten Kompromiss bei noch feuchter oder abtrocknender Straßenoberfläche. Das Profil der Intermediates wird meist vor Ort handgeschnitten. |